{"id":187,"date":"2020-11-14T03:45:20","date_gmt":"2020-11-14T01:45:20","guid":{"rendered":"https:\/\/aurelin.de\/?p=187"},"modified":"2020-11-14T03:51:46","modified_gmt":"2020-11-14T01:51:46","slug":"meines-vaters-buecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aurelin.de\/?p=187","title":{"rendered":"meines Vaters B\u00fccher"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap has-text-align-left\">*** Die B\u00fccher meines Vaters haben im Leben und Wohnen meiner Familie immer schon einen besonderen Raum eingenommen. Nie wurden sie an Dritte ausgeliehen, und auch in Zeiten finanzieller Not schlug mein Vater beharrlich jedes ihm gemachte Angebot aus, auch nur eines davon zu verkaufen. \u00c4u\u00dferlich betrachtet gab diese Sammlung nicht viel her. Sie bestand und besteht aus abgegriffenen B\u00fcchern, teilweise illegal angefertigten Kopien, die erst sp\u00e4ter gebunden wurden, teils auch aus abgetippten Manuskripten in Form einer Loseblatt-Sammlung. Die meisten dieser Werke sind nicht einmal \u00fcber antiquarische Quellen zu beziehen, nur wenige wurden noch einmal aufgelegt, andere waren niemals einem \u00f6ffentlichen Publikum zug\u00e4nglich. Mit dem Umfang und der Vielfalt einer Bibliothek wie der eines&nbsp;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alexander_von_Bernus\">Alexander von Bernus<\/a>&nbsp;oder&nbsp;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carl_Gustav_Jung\">Carl Gustav Jung<\/a>konnte die Sammlung nie mithalten. Weniger erlesen ist sie indes auch nicht, und gemein mit diesen beeindruckenden Bibliotheken ist vor allem ihr Zweck. Soweit ich zur\u00fcckdenken kann, sch\u00e4rfte mein Vater mir immer wieder ein, dass die Sicherheit dieser B\u00fccher im Ernstfall oberste Priorit\u00e4t habe, und das es im Falle eines ihn pl\u00f6tzlich ereilenden Todes meine erste Pflicht sei, diese B\u00fccher an mich zu nehmen, bevor andere ihre H\u00e4nde danach ausstrecken k\u00f6nnten. Die Antworten auf alle Fragen, so erkl\u00e4rt er es mir bis zum heutigen Tage, seien in diesen Werken zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Was f\u00e4ngt man in jungen Jahren mit solch einer Erkl\u00e4rung an? Wenig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Schule war mir ein Gr\u00e4uel, allem voran ihres autorit\u00e4ren Wesens wegen, und auch mit dem Lesen hatte ich anfangs deutliche Schwierigkeiten \u2013 bis ich etwa im Alter von acht Jahren zur Leseratte mutierte. In den folgenden Jahren las ich alles, was ich in die Finger bekommen konnte. Lang vor einer anzunehmen notwendigen Reife verschlang ich Werke von Hugo, von Goethe, von Gorki und vielen anderen namhaften Autoren. Nat\u00fcrlich las ich auch B\u00fccher, die f\u00fcr Kinder geschrieben wurden. Detektivroman-Serien, Astrid Lindgren und Oliver Hassencamp. Freilich hinderte mich das auch nicht daran, Hammett und Woolrich zu lesen. Allein die B\u00fccher meines Vaters blieben mir verschlossen. Mit zunehmendem Alter begann ich zu begreifen, dass sie von Magie und Mystik handelten, doch sie zu lesen, gestaltete sich f\u00fcr mich als geradezu unm\u00f6gliches Vorhaben. Begann ich mit einem, so wurde ich urpl\u00f6tzlich unglaublich m\u00fcde. Oft ertappte ich mich dabei, mehrere Seiten gelesen zu haben, ohne mich auch nur an eine einzige Zeile erinnern zu k\u00f6nnen. Nicht selten wurden meine Versuche auch durch \u00e4u\u00dfere, vermeintlich zuf\u00e4llige Ereignisse unterbrochen. Postboten oder Nachbarn klingelten an der T\u00fcr, oder das Telefon riss mich fort, und Klassenkameraden, mit denen ich eher wenig zu schaffen hatte, luden zu interessanten und vielversprechenden Dingen ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Dieses Ph\u00e4nomen sich verschlie\u00dfender B\u00fccher beobachtete ich in den folgenden Jahren immer wieder, an mir selbst wie auch an anderen. Es ist vielleicht dem der Musik vergleichbar, wenn man eine CD geschenkt bekommt und mit der Musik zuerst gar nichts anzufangen wei\u00df, nur um dann Jahre sp\u00e4ter wieder darauf zu sto\u00dfen und zu erkennen, wie gut, wie bewegend und passend sie doch ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Dem Geheimnis der B\u00fccher meines Vaters versuchte ich mich unterdessen auf anderem Wege zu n\u00e4hern. So las ich B\u00fccher \u00fcber Psychologie und versuchte mich an denen der Philosophie. Letztere bestachen allerdings vorwiegend durch ihre unfassbare Langatmigkeit und die durch m\u00f6glichst viele Fremdw\u00f6rter herbeigef\u00fchrte Unverst\u00e4ndlichkeit. Mit gr\u00f6\u00dftem Willen \u00fcbersetzte ich mir diese B\u00fccher, um dann allerdings meist den Eindruck gewinnen zu m\u00fcssen, dass diese Philosophen zutiefst ungl\u00fcckliche und verbitterte Menschen gewesen sein mussten. Ich gestatte mir hier, die Namen Nietzsche und Schopenhauer zu erw\u00e4hnen. Deren Gedanken und Denkverm\u00f6gen ungeachtet, m\u00f6chte der Leser selbst entscheiden, was er von deren Person h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Derart ins Leere gef\u00fchrt, beschloss ich gegen Ende meiner Schulzeit, die Suche in B\u00fcchern einzustellen und stattdessen im realen Leben fortzusetzen. Ist denn auch das Leben nicht weit interessanter? Stellt es einem nicht nur pragmatischere Fragen, sondern auch umfassendere? Und hei\u00dft es nicht, das Leben selbst schreibe die besten Geschichten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Zufrieden mit dieser sp\u00e4ten und f\u00fcr mich doch neuen Einsicht, bewarb ich mich um eine Zivildienststelle beim Diakonischen Werk, die in meinem Wohnort mit einer Filiale vertreten war, die sich um Obdachlose k\u00fcmmert, die Wandernden Kost und Unterkunft gew\u00e4hrt und Willige wieder in ein geregeltes Arbeitsleben zur\u00fcckzuf\u00fchren versucht. Ich wurde Kapo einer Gruppe von Menschen, die mir zwar intellektuell nicht das Wasser reichen konnten, mir daf\u00fcr aber an Lebenserfahrung und handwerklichem Geschick um L\u00e4ngen voraus waren. Und ich genoss dieses Leben, die harte Arbeit von sieben bis f\u00fcnf, die Erz\u00e4hlungen meiner Leute in den Pausen. Wie es wirklich ist, das Leben auf der Stra\u00dfe, das Leben im Gef\u00e4ngnis, wie herablassend einen die Gesellschaft behandelt, und wie man sie im seinen Sinne manipuliert. Ich erfuhr, wozu ein Hund alles gut sein kann, wo und wie man am ertragreichsten bettelt, und was man macht, wenn winterliche Temperaturen am eigenen Leben nagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Leider fand dieses Leben schon nach neun Monaten ein Ende, ich wurde als Gruppenleiter ins M\u00f6bellager versetzt. Dabei war Verkaufen noch nie meine St\u00e4rke, und um Preise zu feilschen, war und ist mir zutiefst widerw\u00e4rtig. Andererseits brauchte das Lager jemanden, der die \u00bbKorruption\u00ab und das heillose Chaos, das dort herrschte in den Griff bekam. Ersteres fand schnell ein Ende, denn niemand wagte es, unter meinen Augen komplette Wohnzimmereinrichtungen f\u00fcr 50 Mark zu verkaufen und das Geld in die eigene Tasche zu stecken. Und inmitten des Chaos wendete sich f\u00fcr mich dann das Ph\u00e4nomen sich verschlie\u00dfender B\u00fccher ins Gegenteil. Ich fand mich in einem Raum wieder, dem ehemaligen K\u00fchlraum einer Schlachterei, und sah mich mit B\u00fcchern konfrontiert. Tausenden B\u00fcchern, einfach Fuhre f\u00fcr Fuhre hineingekippt. B\u00fccher Verstorbener, verblichen und mitunter von Angeh\u00f6rigen, die darin Geld vermuteten, zerfleddert, B\u00fccher aus Haftanstalten, bis hin zu von den Siegerm\u00e4chten indizierten Machwerken. Mit einem Seufzer setzte ich mich auf einen mittig liegenden B\u00fccherberg, zog meinen Tabak aus der Tasche, drehte mir eine Zigarette und begann, inmitten all des Papiers zu rauchen. Wie sollte ich das alles ordnen, und zwar in einem dynamischen System, das auch mit Erweiterungen und Verk\u00e4ufen klarkommen musste? Wahllos griff ich nach einem der B\u00fccher, als hielte es eine Antwort bereit, schlug es auf und begann zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">\u00bbDer Anfang\u00ab \u2013 las ich, an einer x-beliebigen Stelle beginnend, und stutzte \u00fcber den eigent\u00fcmlichen Zufall, gerade auf dieses Wort gesto\u00dfen zu sein \u2013 \u00bbist es, der dem Menschen fehlt. Nicht, dass es so schwer w\u00e4re, ihn zu finden, \u2013 nur die Einbildung, ihn suchen zu m\u00fcssen, ist das Hemmnis. Das Leben ist gn\u00e4dig; jeden Augenblick schenkt es uns einen Anfang. Jede Sekunde dr\u00e4ngt uns die Frage auf: Wer bin ich? \u2013 Wir stellen sie nicht; das ist der Grund, weshalb wir den Anfang nicht finden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Es w\u00e4re gelogen, behauptete ich, diese Passage des&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Das-gr%C3%BCne-Gesicht-okkulter-Schl%C3%BCsselroman\/dp\/3548244394\/\">\u00bbGr\u00fcnen Gesichts\u00ab<\/a>&nbsp;von&nbsp;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gustav_Meyrink\">Gustav Meyrink<\/a>&nbsp;damals als erstes gelesen zu haben; tats\u00e4chlich erinnere ich mich lediglich daran, den gr\u00f6\u00dften Teil des \u00fcbrigen Tages darin gelesen zu haben. Die B\u00fccher blieben unsortiert, und so sie nicht schon recycelt wurden, werden sie immer noch dort liegen. Dieses eine Buch aber fesselte mich und besch\u00e4ftigt mich heute noch. In einer vorhergehenden Passage l\u00e4sst Meyrink die Figur des Lazarus Eidotter zu Dr. Sephardi sagen: \u00bbWas is Jud, was is Christ, was is \u00e4 Heide? \u00c4 Name f\u00fcr die wo \u00e4 Religion haben statt \u00e4n Glauben.\u00ab Ein Satz, \u00fcber den nachzudenken, f\u00fcr jene, die sich mit entsprechenden Fragen befassen, sicher empfehlenswert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Den Inhalt des gesamten Romanes mit wenigen Worten auszuloten, ist ein schwieriges Unterfangen. Wie in jedem der Romane Meyrinks stellt die Liebe in ihrer mystischen Komponente einen Weg der Erl\u00f6sung dar. Das \u00bbGr\u00fcne Gesicht\u00ab beschreibt einen dieser Wege, die \u00bbBr\u00fccke des Lebens\u00ab, eine in der Kabbala verortete Methode der Beherrschung der Gedanken, bedingend die unsterbliche Liebe zu einer Person anderen Geschlechts. Dieses Thema besch\u00e4ftigt mich noch heute, als Mensch, als Suchender, als Liebender und nat\u00fcrlich auch als Autor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Was ist Liebe? Welche Bedeutung hat sie als unsterbliches Moment, und als vor\u00fcbergehendes? Fragen, die sich theoretisch er\u00f6rtern lassen, f\u00fcr mein reales Leben aber auch immer schon konkrete Bedeutung hatten. Die grundlegende Dualit\u00e4t unseres Seins, Mann und Frau, Licht und Dunkel, Plus und Minus, Gut und B\u00f6se\u2026 findet sich ihre \u00dcberwindung in der Liebe? Und transzendiert die Vereinigung ein h\u00f6heres Prinzip, eine Existenz, der unsere erst zugrunde liegt? Wer oder was h\u00e4lt die F\u00e4den in der Hand, an denen wir h\u00e4ngen? Der Dichter Michael Perkampus sagte im Rahmen einer erhitzten Diskussion dazu einmal: \u00bbFicken ist die einzige Gottesschau.\u00ab Dass sie eine ist, daran hege ich pers\u00f6nlich nicht den geringsten Zweifel, aber ist sie die einzige? Und vom Erkennen zum Beschreiten des Weges: Wer bin ich, was liegt vor mir, und wohin f\u00fchrt es? Solcherlei Fragen sind das zentrale Thema fast aller Weltanschauungen, insbesondere jener, die man \u00bbokkult\u00ab zu nennen pflegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Lekt\u00fcre des \u00bbGr\u00fcnen Gesichtes\u00ab er\u00f6ffnete mir hier neue Termini und Perspektiven. Im weiteren geht Meyrink auch auf zentrale Elemente der Kabbala und j\u00fcdischer Mythen ein, dies allerdings in einer Weise, die zwar verst\u00e4ndlich ist (und daher macht) wohl aber auch nur bedingt \u00bbrichtig\u00ab oder vollst\u00e4ndig ist. Ein Religionswissenschaftler f\u00e4nde sicher viele Passagen, an denen etwas hinzuzuf\u00fcgen oder zu korrigieren w\u00e4re. F\u00fcr einen \u00bbGlaubens-Wissenschaftler\u00ab hingegen ist es eine reiche Quelle an Inspiration. Wer keines von beiden sein m\u00f6chte, f\u00e4nde immerhin einen gut geschriebenen und stellenweise ergreifenden Roman.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">F\u00fcr mich selbst stellte dieses Werk, wenn auch keinen Wendepunkt, so doch eine Wegmarke dar. Einen Punkt auf der Strecke des Lebens, hinter den man nicht mehr zur\u00fcckfallen kann. Seit damals verschlie\u00dfen sich auch die B\u00fccher meines Vaters nicht mehr, sie \u00f6ffnen sich nach und nach, informieren mich, stellen Fragen immer wieder neu und zwingen mich, einen Reichtum an Perspektiven zu erschlie\u00dfen, die alles in ein neues Licht r\u00fccken, Allt\u00e4gliches ebenso wie Geschriebenes. Und schlie\u00dflich, jenseits aller \u00dcberlegungen, finde ich mich als lebendes Wesen vor, inmitten einer lebendigen Welt, und ich staune: Ist das alles nicht ein Wunder?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>Februar 9 als Gastbeitrag auf Benjamin Steins Turmsegler.net<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">und so aus einem Abstand von 11 Jahren, fast schon 12&#8230; was f\u00fcr ein grauenhafter Text. da frage ich mich nicht nur, warum Benjamin das \u00fcberhaupt angenommen hatte, sondern auch wie bescheuert ich war, bin und noch sein werde&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*** Die B\u00fccher meines Vaters haben im Leben und Wohnen meiner Familie immer schon einen besonderen Raum eingenommen. Nie wurden sie an Dritte ausgeliehen, und auch in Zeiten finanzieller Not schlug mein Vater beharrlich jedes ihm gemachte Angebot aus, auch nur eines davon zu verkaufen. \u00c4u\u00dferlich betrachtet gab diese Sammlung nicht viel her. 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